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Fenster in die Vergangenheit

Die an 2 der 3 Spreequellen gelegene Stadt Ebersbach-Neugersdorf gibt es in dieser Form erst seit 2011. Damals schlossen sich die beiden Städte Ebersbach und Neugersdorf zusammen.
Seit 1306 gingen die beiden Orte durch eine wechselhafte Geschichte, welche 1925, bzw. 1926 mit dem Stadtrecht gekrönt wurde.
Die Stadt ist wie viele andere Städte in der Gegend, gekennzeichnet durch viele Industriebrachen, welche zu Zeiten der Industrialisierung und zu DDR-Zeiten errichtet wurden.
Die Region ist bekannt und berühmt für Ihre Leineweberkunst, welche die beiden Städte im 18. und 19. Jahrhundert zu grossem Reichtum verhalf. Zeichen dieser Zeit sind die schon beschriebenen Insdustriebrachflächen, welche jetzt nach und nach verschwinden oder umgenutzt werden. Weitere Zeugnisse des Reichtums sind die vielen Villen in der Stadt und die Faktorenhäuser, welche man heute als Ferienwohnung buchen kann. Faktorenhaus c. w. Henke
Ein weiteres Charakteristikum der Stadt sind die Umgebindehäuser, welche sich wie in der gesamten Oberlausitz auch hier zahlreich zu finden sind. Die eigene Bauweise ist weit über die Grenzen Sachsens und Europas berühmt. Menschen wie das Team der Stiftung Umgebindehaus beschäftigen sich mit der Rettung historischer Häuser und sind Ansprechpartner für Besitzer. Stiftung Umgebindehaus
Viele Bauern legten vor der Industrialisierung sogenannte Drei- oder Vierseithöfe an. Das heißt: auf einem Grundstück steht ein Bauernhaus mit 2 oder 3 Scheunen oder Werkstätten, verbunden von einem grossen Innenhof. So konnten die Bauern auf einem Grund leben und arbeiten. Viele engagierte Menschen machen aus diesen Höfen wahre Schatzgruben. Ein Beispiel dafür ist der Spree Museumshof auf dem Oberen Kirchweg. Schauen Sie doch mal vorbei! Es gibt viel zu entdecken. Kaffeerösterei Spreemuseumshof
So ist die Stadt Ebersbach-Neugersdorf eine Fundgrube für Besucher, in die Vergangenheit der Region zu blicken und die Stimmung aufzusaugen.